Die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte

Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte nimmt ihre Aufgabe als Angehörige der Verwaltung der Dienststelle wahr und ist dabei weisungsfrei.


Ihre Arbeitsgrundlage ist das Landesgleichstellungsgesetz (LGG NRW). Ihre Wahl und die ihrer Stellvertreterinnen erfolgt gemäß Grundordnung durch die geschlechter- und statusgruppenparitätisch besetzte Gleichstellungskommisson mit anschließender Bestellung durch den Rektor. Die Amtszeit beträgt vier Jahre. Sie ist für ihre Tätigkeit in Gänze freigestellt.


Seit 01.01.2012 im Amt:

Dipl.- Soz. Päd.' Annelene Gäckle M.A. Im November 2015 wurde Frau Gäckle durch die Gleichstellungskommission für eine weitere Amtszeit von vier Jahren (2016-2020) als zentrale Gleichstellungsbeauftragte gewählt und durch den Rektor bestellt.


Aufgaben gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW

Die Gleichstellungsbeauftragte berät und unterstützt die Dienststelle in Belangen des Gender Mainstraming und wirkt an der Ausführung des LGG NRW mit. Daneben besteht ein umfassender Beratungsauftrag zugunsten aller Angehörigen und Mitglieder der Universität zum Thema Gleichstellung. Sie ist in alle Stellenbesetzungsverfahren und Berufungsverfahren einzubinden und überwacht die Chancengerechtigkeit in diesen Verfahren. Sie kann für die Ausführung ihrer Aufgabe mit Antrags- und Rederecht an allen Gremiensitzungen teilhaben und wirkt an der Aufstellung von Frauenförder- bzw. Gleichstellungsplänen mit.

Die Gleichstellungsbeauftragte nimmt, aufgrund der deutlicheren Unterrepräsentanz von Frauen in den meisten Bereichen, verstärkt die Belange der weiblichen Angehörigen wahr und wirkt auf die Gleichstellung von Mann und Frau hin. Die Aufgabe konkretisiert sich in:
 
  • Gremienarbeit (Hochschulrat, Rektorat, Senat, Fakultäten, Personalräte u.v.m)
  • Kommissionsarbeit (Berufungskommissionen u. a.) Beteiligung, Beratung und Mitbestimmungsrecht bei Berufungs-, Stellenbesetzungs- und Beförderungsverfahren
  • Beratungstätigkeit
  • Leitung von Gleichstellungsprojekten
  • Leitung des Gleichstellungsbüros
  • Einwerbung bzw. Verwendung von Fördermitteln zur Frauenförderung
  • Verbesserung Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie
  • Beteiligung an der Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten(BuKoF)
  • und der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten (LaKof NRW)
  • Vernetzung der Arbeit mit den Fakultätsgleichstellungsbeauftragten der Universität zu Köln, der Gleichstellungsbeauftragten des Universitätsklinikums u.v.m.
     

Rechtsgrundlagen