Sexualisierte Diskriminierung

Informationen zum Thema sexualisierte Diskriminierung


Der Universität zu Köln ist es wichtig ein sicherer, diskriminerungs- und gewaltfreier Studien-, Lehr- und Arbeitsort zu sein. Hierzu fördert sie eine Kultur des Hinsehens und Benennens und fordert alle Mitglieder und Angehörigen auf, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Sexualisierte Diskriminierung wird in der Universität zu Köln und im außeruniversitären dienstlichen Umgang nicht geduldet und die Mitglieder entsprechend sensibilisiert.
Die "Richtlinie zum Umgang mit sexualisierter Diskriminierung" der Universität definiert unerwünschte Handlungen, eröffnet Betroffenen Verfahrenswege und benennt Ansprechpartner_innen.


Vorgezogene Namensänderung transidenter Menschen an der UzK

Die Universität zu Köln ermöglicht durch einen Beschluss des Rektorates seit Mai 2016, dass transidente Menschen, die beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Änderung des Vornamens bzw. des Personenstands nach dem Transsexuellengesetz (TSG) gestellt haben, bereits ab diesem Zeitpunkt mit ihren gewünschten „neuen“ Vornamen in den universitären Erfassungssystemen geführt werden können. Damit soll diese Personengruppe in der Zeit zwischen der Antragsstellung und der Entscheidung des Gerichts unterstützt und ihre besondere Lebenssituation anerkannt werden.
Mit dem (schriftlichen) Antrag auf vorzeitige Namensänderung ist allen universitären Einrichtungen, die die Vornamensänderung umsetzen sollen, ein Nachweis darüber, dass ein Antrag auf Vornamensänderung nach § 1 TSG beim zuständigen Amtsgericht eingereicht worden ist, vertrauensvoll vorzulegen. Dies sind insbesondere das Dezernat 2/Studierendenangelegenheiten sowie die Personalabteilung. Mit dem Antrag soll auch ein Ergänzungsausweis der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e. V. vorgelegt werden.
Erst nach positivem Beschluss des Gerichts ist auch eine rückwirkende Änderung von Dokumenten möglich.


Uni Köln richtet "WCs für alle Geschlechter" ein

Das Rektorat der Universität zu Köln beschloss Ende 2017 die Einrichtung von "WCs für alle Geschlechter" (gemischt genutzte Toilettenräume) in allen zentralen Gebäuden einzuführen. Einzelne Bereiche bzw. Insitutionen der Universität sind eingeladen bereits gemeinsam genutzte Anlagen ebenfalls entsprechend zu kennzeichnen oder einzelne Toilettenräume neu als "WCs für alle Geschlechter" auszuweisen - so lange ein ausreichender Bestand an Toiletten für Frauen und Männer verbleibt. Die Umsetzung des Beschlusses wird nun vom Dezernat für Gebäude- und Liegenschaftsmanagement und dem Prorektorat für Gleichstellung und Diversität vorangetrieben.

Sie suchen Rat und Unterstützung?

Das Female Career Center (FCC) der Universität bietet Seminare mit dem Titel "Grenzen wahrnehmen, durchsetzen und schützen - Stärkung der eigenen Handlungsmöglichkeiten und Abwehrstrategien" für Frauen an. Der UniSport2 bietet verschiedene Veranstaltungen zu den Themen Selbstbehauptung und Selbstverteidigung an.
Werfen Sie auch einen Blick in unseren Informationsflyer. Er zeigt Ansprechpersonen und Vorgaben der Universität auf, erläutert Begriffsdefinition und gibt Hinweise zu Handlungsmöglichkeiten.

Wenden Sie sich ebenfalls gerne an die Antidiskriminierungsstelle der Universität zu Köln nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.
Ansprechperson: Frau Merten, Vertreterin: Frau Holl
AGGBeschwerdestelle@verw.uni-koeln.de
Homepage der AGG Beschwerdestelle


Ansprech- und Beratungsstellen bei sexualisierter Diskriminierung