Aktuelles


  • TOTAL E-QUALITY Prädikat 2018

    Universität zu Köln mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat für Chancengerechtigkeit und Diversity ausgezeichnet

    Die Universität zu Köln hat sich zur Bewertung ihrer gleichstellungspolitischen Maßnahmen der Begutachtung durch den Verein TOTAL E-QUALITY e.V. unterworfen und wurde im Sommer 2018 erneut (nach 2004, 2007 und 2014) für ihre erfolgreiche Gleichstellungs- und Diversitypolitik mit dem "TOTAL E-QUALITY Prädikat für Chancengerechtigkeit und Diversity" ausgezeichnet. Das TOTAL E-QUALITY Prädikat wird an Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie Verbänden für ihr vorbildliches Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit und Diversität ausgerichteten Organisations- und Personalpolitik für die Dauer von drei Jahren verliehen. Übersicht der Prädikatsträger*innen TOTAL E-QUALITY e.V.


  • Ausschreibung Jenny Gusyk Preise 2018

    Bewerben Sie sich für den Gleichstellungspreis in den Bereichen "Innovation", "Gender- oder Queer Studies" und "Familienfreundliche Leitung" bis zum 16.07.2018


  • Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) beschließt mit großer Mehrheit

    die Empfehlung "Gegen sexualisierte Diskriminierung und sexuelle Belästigung an Hochschulen"

    "Jede Hochschule muss ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ihre Studentinnen und Studenten bestmöglich vor sexistischer Diskriminierung, sexueller Belästigung und sexueller Gewalt schützen." (HRK Empfehlung im April 2018)


  • Uni Köln richtet "WCs für alle Geschlechter" ein

    ab 2018 gibt es gemischte Toilettenräume in allen zentralen Gebäuden

    Das Rektorat der Universität zu Köln beschloss Ende 2017 die Einrichtung von "WCs für alle Geschlechter" (gemischt genutzte Toilettenräume) in allen zentralen Gebäuden einzuführen. Einzelne Bereiche bzw. Insitutionen der Universität sind eingeladen bereits gemeinsam genutzte Anlagen ebenfalls entsprechend zu kennzeichnen oder einzelne Toilettenräume neu als "WCs für alle Geschlechter" auszuweisen - so lange ein ausreichender Bestand an Toiletten für Frauen und Männer verbleibt. Die Umsetzung des Beschlusses wird nun vom Dezernat für Gebäude- und Liegenschaftsmanagement und dem Prorektorat für Gleichstellung und Diversität vorangetrieben.

    Vorlagen für die Beschilderung der bewilligten "WCs für alle Geschlechter": DIN 5 Druck 136x136 Druck


  • Mutterschutzgesetz ab 01.01.2018 auch für Studentinnen gültig

    Ab 2018 fallen auch Studentinnen unter das Mutterschutzgesetz.

    Für Studentinnen gelten im Mutterschutz Besonderheiten, insbesondere können sie auf die Inanspruchnahme der Schutzfrist nach der Entbindung verzichten (vgl. Punkt 2.5.2). Für Studentinnen gelten die Regelungen des Mutterschutzes (Schutzfristen 6 Wochen vor der Geburt und 8 Wochen nach der Geburt) nur, soweit Ihre Hochschule Ort, Zeit und Ablauf der Ausbildungsveranstaltung verpflichtend vorgibt oder Sie im Rahmen hochschulischen Ausbildung ein verpflichtend vorgegebenes Praktikum ableisten.
    Zudem gibt es im Bereich der mutterschutzrechtlichen Vorschriften zur Arbeitszeit Besonderheiten:
    Für Studentinnen ist die Schutzfrist nach der Entbindung im Unterschied zu Beschäftigten nicht verbindlich. Ihre Hochschule darf Sie Ihre hochschulische Ausbildung fortsetzen lassen, wenn Sie dies ihr gegenüber ausdrücklich verlangen. Sie können diese Erklärung jedoch jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Studentinnen dürfen zwischen 20 Uhr und 22 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen tätig werden, wenn sie einwilligen und dies für die Ausbildungszwecke erforderlich ist. Es ist kein behördliches Genehmigungsverfahren erforderlich. Für alle Rückfragen und Bedarfe steht Ihnen an der Universität das Dezernat "Studierendenangelegenheiten" zur Seite: Webseite des Dezernats "Studierendenangelegenheiten"

    "Leitfaden zum Mutterschutz" des BMFSFJ Weitere Informationen erhalten Sie bei Bedarf im Studierendensekretariat der Universität zu Köln.

  • Im Rahmen der Tagung und Mitgliederversammlung der LaKof NRW unter dem Titel "Gender Budgeting - Implementierung und Umsetzung an Hochschulen" an der FernUniversität in Hagen wurde Frau Gäckle, Gleichstellungsbeauftragte der Universität zu Köln, erneut als eine der vier Landessprecherin der LaKof NRW bestätigt und für eine weitere Amtszeit von 2 Jahren gewählt. Neben ihr bekleiden das Amt: Frau Dr. Brands-Proharam-Gonzales/RWTH Aachen, Frau Kirsten Pinkvoss/FernUniversität Hagen und Frau Weustermann/Hochschule Ruhr-West.
    Weitere Informationen


  • Bundesverfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

    Gesetzliche Neuregelung bis Ende 2018

    Das Bundesverfassungsgericht hat ein drittes Geschlecht für den Eintrag im Geburtenregister gefordert (PM Nr. 95/2017, 08.11.2017).
    Intersexuelle Menschen, die weder männlich noch weiblich sind, solle damit ermöglicht werden, ihre geschlechtliche Identität "positiv" eintragen zu lassen, entschieden die Karlsruher Richter. Zur Begründung verwies das Gericht auf das im Grundgesetz geschützte Persönlichkeitsrecht. Der Gesetzgeber muss nun laut Karlsruhe bis Ende 2018 eine Neuregelung schaffen, in die als drittes Geschlecht neben "männlich" und "weiblich" noch etwa "inter", "divers" oder eine andere "positive Bezeichnung des Geschlechts" aufgenommen wird - oder der Geschlechtseintrag gänzlich entnommen wird.

    Gesetzentwurf des Deutschen Instituts für Menschenrechte im "BMFSFJ-Gutachten "Geschlechtervielfalt im Recht (2018)""


  • CEWS Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2017

    Universität zu Köln unter den besten drei Universitäten im Land und unter den TOP 19 bundesweit

    Das Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2017 des CEWS stuft die Universität zu Köln in der Gesamtbewertung zum Anteil von Frauen auf wissenschaftlichen Qualifikationsstufen in Ranggruppe 5 von 12 ein. Damit liegen wir nun unter den "besten 3" Universitäten in NRW und mit diesem Ranking bundesweit unter den "TOP 19" (versus noch TOP 24 in 2015) und den "besten 4" NRW-Hochschulen (versus beste 6 in 2015).
    "CEWS Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2017"


  • Der neue Masterstudiengang "Gender & Queer Studies"

    ist mit dem Wintersemester 2017/2018 an der Universität zu Köln gestartet

    Er wird von der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung "GeStiK- Gender Studies in Köln" getragen, von allen Fakultäten der Universität unterstützt und in Kooperation mit der Technischen Hochschule Köln realisiert. Der 1-Fach-Masterstudiengang bietet Studierenden aus unterschiedlichen Fachdisziplinen forschungsorientierte Profilierungsmöglichkeiten aus den breiten Feldern der (angewandten) Sozial- und Erziehungswissenschaften, Geistes- und Kulturwissenschaften, Natur- und Technikwissenschaften, Rechtswissenschaften, Medizin, Wirtschaftswissenschaften und den Künsten.
    Informationsflyer zum Studiengang
    Kontakt zur Studiengangskoordination: master-gender-queer@uni-koeln.de oder telefonische Sprechstunde: mittwochs 12.00-13.00 Uhr, Tel. 0221-470-1273


  • Gender Report 2016

    Spitzenplatz für Universität zu Köln in NRW

    Der Gender Report 2016 des Netzwerk Frauenforschung führt die Unviersität zu Kön, nach 2013, erneut auf dem ersten Rang. Die Universität zu Köln liegt wieder in vielen Bereichen (Frauen in Leitungsgremien und Frauenanteil am hauptberuflichen wissenschaftlichen Personal, internationale weibliche Hochschulangehörige) über dem Landesdurchschnitt. Moniert wird jedoch u. a. der geringe Frauenanteil bei den Dezernatsleitungen und den Dekanaten. In der Uniklinik liegt der Frauenanteil unter dem Landesdurchschnitt (vgl. S. 136).
    Das Resümee lautet: "Sowohl die Universität als auch das Klinikum haben ihr gutes Niveau von 2011 in Bezug auf die Frauenanteile der einzelnen Statusgruppen gehalten. Durch eine Zunahme des Frauenanteils an den Studierenden und dem hauptberuflichen wissenschaftlichen Personal konnte sich die Universität zu Köln in den Einzelwertungen verbessern und insgesamt ihren Spitzenplatz beibehalten. Die Uniklinik konnte sich zwar im Bereich der Professuren steigern; da andere Kliniken beim hauptberuflichen wissenschaftlichen Personal jedoch größere Frauenanteile aufweisen, hat die Klink hier ihren ersten Platz verloren.

    Gender-Report 2016 Hochschulentwicklungen, Gleichstellungspraktiken, Gender Gap in der Hochschulmedizin

  • Im vergangenen Jahr wurde das Sexualstrafrecht reformiert. Seitdem gilt in Deutschland der Grundsatz "Nein heißt nein." Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) erläutert in dem im Juli 2017 veröffentlichten Informationspapier "Der Paradigmenwechsel im Sexualstrafrecht: Nein heißt jetzt Nein. Eine Erläuterung des neuen Sexualstrafrechtes" die veränderten Paragrafen und erläutert die Umstrukturierung des Sexualstrafrechts. Anhand von Beispielen werden die neu eingeführten Tatbestände verdeutlicht und erklärt, was strafbar ist und was nicht. Auch auf die Einführung des Straftatbestands der Straftaten aus der Gruppe und der Verknüpfung mit dem Ausweisungsrecht wird eingegangen.

  • Faire und transparente Berufungsverfahren 2017

    DHV bestätigt Gütesiegel für die Universität zu Köln

    Die Universität zu Köln ist für weitere fünf Jahre Inhaberin des Gütesiegels des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für faire und transparente Berufungsverhandlungen, das sie seit 2014 führt. Bundesweit als zweite Universität hat sie damit das nach drei Jahren anstehende Re-Audit-Verfahren erfolgreich durchlaufen. Qualitativ hochwertige Berufungsverfahren dienen auch der Verbesserung der Chancengerechtigkeit bei der Auswahl von Professor_innen.

    Weitere Informationen zum DHV-Gütesiegel finden Sie hier


  • Neues Gleichstellungsgesetz (LGG NRW) zum 15.12.2016 in Kraft

    Stärkung der Position der Gleichstellungsbeauftragten

    Am 30. November 2016 wurde das "Gesetz zur Neuregelung des Gleichstellungsrechts" (Drs 16/13546) im Landtag NRW verabschiedet. Zentrale Ziele der Neuregelung sind die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen, eine geschlechtergerechte Repräsentanz in Gremien sowie eine Stärkung der Position der Gleichstellungsbeauftragten. Das neue LGG NRW trat am 15.12.2016 in Kraft.

    Stellungnahmen der LaKof NRW zum Gesetzesentwurfhier
    Die Gleichstellungsbeauftragte der Universität informierte mit Rundschreiben vom 22.12.2016 über die zentralen Veränderungen des neuen LGG NRW. RS Nr. 63/2016


  • Namensänderung nach Transsexuellengesetz (TSG)

    Vorgezogene Namensänderung transidenter Menschen an der UzK möglich

    Die Universität zu Köln ermöglicht durch einen Beschluss der Hochschulleitung seit April 2016, dass transidente Menschen, die beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Änderung des Vornamens bzw. des Personenstands nach dem Transsexuellengesetz (TSG) gestellt haben, bereits ab diesem Zeitpunkt mit ihren gewünschten „neuen“ Vornamen in den universitären Erfassungssystemen geführt werden können.
    Damit soll diese Personengruppe in der Zeit zwischen der Antragsstellung und der Entscheidung des Gerichts unterstützt und ihre besondere Lebenssituation anerkannt werden. Mit dem (schriftlichen) Antrag auf vorzeitige Namensänderung ist den universitären Einrichtungen, die die Vornamensänderung umsetzen sollen, ein Nachweis darüber, dass ein Antrag auf Vornamensänderung nach § 1 TSG beim zuständigen Amtsgericht eingereicht worden ist, vertrauensvoll vorzulegen. Dies sind insbesondere das Dezernat 2/Studierendenangelegenheiten sowie die Personalabteilung. Mit dem Antrag soll auch ein Ergänzungsausweis der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e. V. vorgelegt werden. Erst nach dem Gerichtsbeschluss ist eine rückwirkende Änderung von Dokumenten möglich.

  • Erfolg im Professorinnenprogramm II (Bund-Länder-Programm)

    Drei Förderungen von Professuren und Spitzenbewertung des Gleichstellungskonzepts der UzK

    Das Gleichstellungskonzept der Universität zu Köln erhielt eine Spitzenbewertung in der zweiten Förderrunde des Professorinnenprogramms II des Bundes und der Länder (vgl. Pressemitteilung der GWK vom 04.07.2014). Im zweiten Schritt hat die Universität zu Köln erfolgreich die Förderung von drei weiblich besetzten Regelprofessuren durch das BMBF und MIWF NRW im Gesamtfördervolumen von ca. 1,9 Mio. Euro für die Jahre 2015-2020 eingeworben. Die dadurch frei werdenden Gelder fließen insbesondere in die Förderung von wissenschaftlichen Karrieren von Postdoktorandinnen:
    Gleichstellungskonzept der Universität zu Köln Professorinnenprogramm II des Bundes und der Länder Pressemitteilung der GWK Damit knüpft die Universität zu Köln nahtlos an die erste Förderphase des Professorinnenprogramms I (2009-2014) an, in der sie mit 3 Professuren durch das BMBF/MIWF NRW gefördert wurde und dessen zahlreiche Projekte aus dem dazugehörigen Gleichstellungskonzept erfolgreich umgesetzt werden konnten.

    Post-Doc Förderprogramme aus dem Professorinnenprogramm II
    "Network & Exchange - NetEx": Mobilitäts-Stipendien für weibliche Post-Docs zur internationalen Vernetzung,
    KidsCare: Zuschüsse zu Kinderbetreuungskosten für Nachwuchswissenschaftlerinnen,
    Stellenpool für neuberufene Professorinnen für und Nachwuchswissenschaftlerinnen,
    Coaching für Nachwuchswissenschaftlerinnen,
    Rotierende Gastdozentur „Gender Studies“.

    NetEx, KidsCare