Aktuelles

Gleichstellungsbeauftragte der Uni Köln erneut Landessprecherin der LaKof NRW Dritte Amtszeit für Frau Gäckle
Bundesverfassungsgericht fordert drittes Geschlecht Neuregelung bis Ende 2018
5. GenderForum am 30.11. an der Universität zu Köln
CEWS Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten: Uni Köln unter den besten in NRW
Neuer Masterstudiengang: "Gender & Queer Studies"
Leitlinien zur Chancengerechtigkeit der Universität zu Köln und der RWTH Aachen
Gender Report 2016: Spitzenplatz der Universität zu Köln in NRW
Informationen zum Neuen Sexualstrafrecht des bff, Juli 2017
Faire und transparente Berufungsverfahren 2017: DHV bestätigt Gütesiegel für die Uni Köln
Neues Gleichstellungsgesetz verabschiedet! LGG NRW zum 15.12.2016 novelliert
Transsexuellengesetz (TSG): vorgezogene Namensänderung an der UzK möglich
GEx-Positionspapiere: Gleichstellung in der Exzellenzinitiative III und Gleichstellung in der Förderlinie Cluster
Erfolg im Professorinnenprogramm II: Drei Föderungen und Spitzenkonzept
Erfolg im Landesprogramm "geschlechtergerechte Hochschulen", Gender(teil)denomination
HWFVO: Neuregelung der Altersgrenze für die Verbeamtung unter Honorierung von Kinderbetreuungszeiten


  • Im Rahmen der Tagung und Mitgliederversammlung der LaKof NRW unter dem Titel "Gender Budgeting - Implementierung und Umsetzung an Hochschulen" an der FernUniversität in Hagen wurde Frau Gäckle, Gleichstellungsbeauftragte der Universität zu Köln, erneut als eine der vier Landessprecherin der LaKof NRW bestätigt und für eine weitere Amtszeit von 2 Jahren gewählt. Neben ihr bekleiden das Amt: Frau Dr. Brands-Proharam-Gonzales/RWTH Aachen, Frau Kirsten Pinkvoss/FernUniversität Hagen und Frau Weustermann/Hochschule Ruhr-West.
    Weitere Informationen


  • 5. GenderForum an der Universität zu Köln

    für alle Beteiligten im Bereich Gleichstellung - Donnerstag, 30. November 2017 | 17 Uhr


    Das Programm beginnt mit einem Rückblick und Perspektiven hinsichtlich der Chancengerechtigkeit an der Universität zu Köln. Die Verleihung der diesjährigen Jenny Gusyk Preise runden das Programm ab. Mit einem gemeinsames Get-together wird dann das 5. GenderForum enden.

    Eine Kinderbetreuung steht auf Wunsch zur Verfügung (kostenpflichtoger Backup-Service im Kinderhaus der Universität zu Köln bis 19 Uhr).


  • Bundesverfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

    Gesetzliche Neuregelung bis Ende 2018

    Das Bundesverfassungsgericht hat ein drittes Geschlecht für den Eintrag im Geburtenregister gefordert (PM Nr. 95/2017, 08.11.2017).
    Intersexuelle Menschen, die weder männlich noch weiblich sind, solle damit ermöglicht werden, ihre geschlechtliche Identität "positiv" eintragen zu lassen, entschieden die Karlsruher Richter. Zur Begründung verwies das Gericht auf das im Grundgesetz geschützte Persönlichkeitsrecht. Der Gesetzgeber muss nun laut Karlsruhe bis Ende 2018 eine Neuregelung schaffen, in die als drittes Geschlecht neben "männlich" und "weiblich" noch etwa "inter", "divers" oder eine andere "positive Bezeichnung des Geschlechts" aufgenommen wird.


  • CEWS Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2017

    Universität zu Köln unter den besten drei Universitäten im Land und unter den TOP 19 bundesweit

    Das Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2017 des CEWS stuft die Universität zu Köln in der Gesamtbewertung zum Anteil von Frauen auf wissenschaftlichen Qualifikationsstufen in Ranggruppe 5 von 12 ein. Damit liegen wir nun unter den "besten 3" Universitäten in NRW und mit diesem Ranking bundesweit unter den "TOP 19" (versus noch TOP 24 in 2015) und den "besten 4" NRW-Hochschulen (versus beste 6 in 2015).
    "CEWS Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2017"


  • Der neue Masterstudiengang "Gender & Queer Studies"

    ist mit dem Wintersemester 2017/2018 an der Universität zu Köln gestartet

    Er wird von der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung "GeStiK- Gender Studies in Köln" getragen, von allen Fakultäten der Universität unterstützt und in Kooperation mit der Technischen Hochschule Köln realisiert. Der 1-Fach-Masterstudiengang bietet Studierenden aus unterschiedlichen Fachdisziplinen forschungsorientierte Profilierungsmöglichkeiten aus den breiten Feldern der (angewandten) Sozial- und Erziehungswissenschaften, Geistes- und Kulturwissenschaften, Natur- und Technikwissenschaften, Rechtswissenschaften, Medizin, Wirtschaftswissenschaften und den Künsten.
    Informationsflyer zum Studiengang
    Kontakt zur Studiengangskoordination: master-gender-queer@uni-koeln.de oder telefonische Sprechstunde: mittwochs 12.00-13.00 Uhr, Tel. 0221-470-1273


  • Leitlinien zur Chancengerechtigkeit

    der Universität zu Köln und der RWTH Aachen

    Die Universität zu Köln und die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen verbindet eine enge Partnerschaft in der Forschung, in der Lehre und im Wissenschaftsmanagement. Diese Verbindung wird durch gemeinsame Leitlinien im Handlungsfeld Chancengerechtigkeit, denen u.a. das Leitbild der Universität zu Köln sowie das Diversity-Konzept der RWTH Aachen zugrunde liegen, zusätzlich gestärkt. Beide Institutionen haben sich diesen Leitlinien klar verpflichtet.


  • Gender Report 2016

    Spitzenplatz für Universität zu Köln in NRW

    Der Gender Report 2016 des Netzwerk Frauenforschung führt die Unviersität zu Kön, nach 2013, erneut auf dem ersten Rang. Die Universität zu Köln liegt wieder in vielen Bereichen (Frauen in Leitungsgremien und Frauenanteil am hauptberuflichen wissenschaftlichen Personal, internationale weibliche Hochschulangehörige) über dem Landesdurchschnitt. Moniert wird jedoch u. a. der geringe Frauenanteil bei den Dezernatsleitungen und den Dekanaten. In der Uniklinik liegt der Frauenanteil unter dem Landesdurchschnitt (vgl. S. 136).

    Das Resümee lautet: "Sowohl die Universität als auch das Klinikum haben ihr gutes Niveau von 2011 in Bezug auf die Frauenanteile der einzelnen Statusgruppen gehalten. Durch eine Zunahme des Frauenanteils an den Studierenden und dem hauptberuflichen wissenschaftlichen Personal konnte sich die Universität zu Köln in den Einzelwertungen verbessern und insgesamt ihren Spitzenplatz beibehalten. Die Uniklinik konnte sich zwar im Bereich der Professuren steigern; da andere Kliniken beim hauptberuflichen wissenschaftlichen Personal jedoch größere Frauenanteile aufweisen, hat die Klink hier ihren ersten Platz verloren.

    Gender-Report 2016 Hochschulentwicklungen, Gleichstellungspraktiken, Gender Gap in der Hochschulmedizin

  • Im vergangenen Jahr wurde das Sexualstrafrecht reformiert. Seitdem gilt in Deutschland der Grundsatz "Nein heißt nein." Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) erläutert in dem im Juli 2017 veröffentlichten Informationspapier "Der Paradigmenwechsel im Sexualstrafrecht: Nein heißt jetzt Nein. Eine Erläuterung des neuen Sexualstrafrechtes" die veränderten Paragrafen und erläutert die Umstrukturierung des Sexualstrafrechts. Anhand von Beispielen werden die neu eingeführten Tatbestände verdeutlicht und erklärt, was strafbar ist und was nicht. Auch auf die Einführung des Straftatbestands der Straftaten aus der Gruppe und der Verknüpfung mit dem Ausweisungsrecht wird eingegangen.

  • Faire und transparente Berufungsverfahren 2017

    DHV bestätigt Gütesiegel für die Universität zu Köln

    Die Universität zu Köln ist für weitere fünf Jahre Inhaberin des Gütesiegels des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für faire und transparente Berufungsverhandlungen, das sie seit 2014 führt. Bundesweit als zweite Universität hat sie damit das nach drei Jahren anstehende Re-Audit-Verfahren erfolgreich durchlaufen. Qualitativ hochwertige Berufungsverfahren dienen auch der Verbesserung der Chancengerechtigkeit bei der Auswahl von Professor_innen.

    Weitere Informationen zum DHV-Gütesiegel finden Sie hier


  • Neues Gleichstellungsgesetz (LGG NRW) zum 15.12.2016 in Kraft

    Stärkung der Position der Gleichstellungsbeauftragten

    Am 30. November 2016 wurde das "Gesetz zur Neuregelung des Gleichstellungsrechts" (Drs 16/13546) im Landtag NRW verabschiedet. Zentrale Ziele der Neuregelung sind die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen, eine geschlechtergerechte Repräsentanz in Gremien sowie eine Stärkung der Position der Gleichstellungsbeauftragten. Das neue LGG NRW trat am 15.12.2016 in Kraft.

    Stellungnahmen der LaKof NRW zum Gesetzesentwurf hier
    Die Gleichstellungsbeauftragte der Universität informierte mit Rundschreiben vom 22.12.2016 über die zentralen Veränderungen des neuen LGG NRW. RS Nr. 63/2016


  • Namensänderung nach Transsexuellengesetz (TSG)

    Vorgezogene Namensänderung transidenter Menschen an der UzK möglich

    Die Universität zu Köln ermöglicht seit Mai 2016, dass transidente Menschen, die beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Änderung des Vornamens bzw. des Personenstands nach dem Transsexuellengesetz (TSG) gestellt haben, bereits ab diesem Zeitpunkt mit ihren gewünschten „neuen“ Vornamen in den universitären Erfassungssystemen geführt werden können.
    Damit soll diese Personengruppe in der Zeit zwischen der Antragsstellung und der Entscheidung des Gerichts unterstützt und ihre besondere Lebenssituation anerkannt werden. Mit dem schriftlichen Antrag auf vorzeitige Namensänderung ist den universitären Einrichtungen, die die Vornamensänderung umsetzen sollen, ein Nachweis darüber, dass ein Antrag auf Vornamensänderung nach § 1 TSG beim zuständigen Amtsgericht eingereicht worden ist, vertrauensvoll vorzulegen. Dies sind insbesondere das Dezernat 2/Studierendenangelegenheiten sowie die Personalabteilung. Mit dem Antrag soll auch ein Ergänzungsausweis der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e. V. vorgelegt werden.

  • GEx-Positionspapiere

    zu Gleichstellung in der Exzellenzinitiative und Gleichstellung in der Förderlinie "Cluster"

    Das Netzwerk der Gleichstellungsakteur_innen der über Zukunftskonzepte in der ExIni II geförderten Universitäten gibt im Positionspapier "Keine Exzellenz ohne Gleichstellung" vom 25.08.2015 und im Grundsatzpapier "Chancengleichheitsprogramme in den Exzellenzclustern" vom 03.06.2016 Empfehlungen zur Einbindung des Themas Gleichstellung in den Förderlinien der Exzellenzinitiative III.

    Grundsatzpapier "Chancengleichheitsprogramme in den Exzellenzclustern" vom 03.06.2016

  • Erfolg im Professorinnenprogramm II (Bund-Länder-Programm)

    Drei Förderungen von Professuren und Spitzenbewertung des Gleichstellungskonzepts der UzK

    Das Gleichstellungskonzept der Universität zu Köln erhielt eine Spitzenbewertung in der zweiten Förderrunde des Professorinnenprogramms II des Bundes und der Länder (vgl. Pressemitteilung der GWK vom 04.07.2014). Im zweiten Schritt hat die Universität zu Köln erfolgreich die Förderung von drei weiblich besetzten Regelprofessuren durch das BMBF und MIWF NRW im Gesamtfördervolumen von ca. 1,9 Mio. Euro für die Jahre 2015-2020 eingeworben. Die dadurch frei werdenden Gelder fließen insbesondere in die Förderung von wissenschaftlichen Karrieren von Postdoktorandinnen:

    Gleichstellungskonzept der Universität zu Köln Professorinnenprogramm II des Bundes und der Länder Pressemitteilung der GWK

    Post-Doc Förderprogramme aus dem Professorinnenprogramm II
    "Network & Exchange - NetEx": Mobilitäts-Stipendien für weibliche Post-Docs zur internationalen Vernetzung,
    KidsCare: Zuschüsse zu Kinderbetreuungskosten für Nachwuchswissenschaftlerinnen,
    Stellenpool für neuberufene Professorinnen für und Nachwuchswissenschaftlerinnen,
    Coaching für Nachwuchswissenschaftlerinnen,
    Rotierende Gastdozentur „Gender Studies“.

    Damit knüpft die Universität zu Köln nahtlos an die erste Förderphase des Professorinnenprogramms I (2009-2014) an, in der sie mit 3 Professuren durch das BMBF/MIWF NRW gefördert wurde und dessen zahlreiche Projekte aus dem dazugehörigen Gleichstellungskonzept erfolgreich umgesetzt werden konnten.

    NetEx, KidsCare

  • HWFVO

    Neuregelung der Altersgrenze für die Verbeamtung unter Honorierung von Kinderbetreuungszeiten

    Ende 2014 traten mit der Vierten Verordnung zur Änderung der Hochschulwirtschaftsführungsverordnung (HWFVO) Änderungen zur Altersgrenze für die Einstellung oder Übernahme von Hochschullehrer_innen in ein Beamtenverhältnis und zur Honorierung von Kinderbetreuungszeiten in Kraft.
    Als Hochschullehrer_in darf gem. § 7 Abs. 5 HWFVO nun in ein Beamtenverhältnis eingestellt oder übernommen werden, wer das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Hat sich der Antrag auf Einstellung oder Übernahme durch die Geburt eines Kindes oder wegen der tatsächlichen Betreuung eines minderjährigen Kindes oder durch die tatsächliche Pflege eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen verzögert, so darf die Altersgrenze im Umfang der Verzögerung (aufgrund der Betreuung eines Kindes um bis zu drei Jahre, bei mehreren Kindern höchstens um bis zu sechs Jahre) überschritten werden. Entsprechendes gilt für die Pflege.

    HWFVO